What I love:
Sundays
Yoga & Teaching Yoga
Playlists, preferably German HipHop & Berlin Electro
Opening doors
Organising Events
What I don’t love:
Getting up early
Staying in one place too long
Ordering food (yes, you’ve read that right)
A “schedule”
Too much and too less chaos
-
More
-
healthy
-
Routines
- More - healthy - Routines
BOLD + BRIGHT
In meiner Schulzeit habe ich in der 5. Klasse die Hauptrolle für ein Musical abgelehnt - und mich stattdessen als Souffleuse beworben. Ich dachte: Dann mögen mich die anderen mehr. Dann würde ich den anderen helfen, wenn sie mal den Text vergessen haben. Um gemocht zu werden, habe ich mich in eine Position begeben, die kein Potenzial hat (schon mal von einer berühmten Souffleuse gehört? Ich auch nicht.)
Vieles von diesem “People Pleasing-Verhalten” ist antrainiert und erlernt - wir können es wieder verlernen. Denn was auf der anderen Seite liegt, ist das Priorisieren der eigenen Träume. Dahinter zu stehen, was man sich wünscht und wofür man sich einsetzt
Super lange habe ich versucht, meine eigenen Veränderungen runter zu spielen. Sie kleiner zu machen, nicht so sichtbar - und sie damit für andere leichter verdaulich zu machen.
Wenn etwas Großes, Neues bei mir passiert ist, habe ich oft versucht, es in kleinen Happen zu erklären, damit es nicht so “krass” ist.
Vielleicht kennst du es auch von dir… Man will die anderen mitnehmen, nicht verunsichern - sich selbst nicht unbeliebt machen. Weil man auf einmal so was “anderes” macht.
Vielleicht steckt dahinter Angst, dass die Leute gehen könnten, wenn sie merken, dass man sich vor ihren Augen in jemand anderen/ eine andere Version verwandelt. Vielleicht ist es aber auch einfach nur das menschliche Gefühl, seine eigene Gruppe nicht verlieren zu wollen. Dazugehören zu wollen.
Das erste Mal bewusst aufgefallen ist mir das, als ich mein eigenes Yogastudio aufgemacht habe. Erst habe ich es gar nicht “Studio” genannt, sondern “Projekt” - wenn jemand mich gefragt hat, habe ich sofort gesagt, dass es “sehr klein” ist.
Warum eigentlich?
Ebenso ging es mir, wenn ich länger in Urlaub gefahren bin ("ja, aber ich arbeite auch von da") oder öfters als 2 Mal irgendwohin geflogen bin ("ich bin da auch auf einer Fortbildung") - permanent habe ich versucht, die anderen zu “beruhigen”.
“Keine Angst” - wollte ich permanent sagen “ist nicht so eine krasse Veränderung!!”
Ich nenne mich gerne “first mover”. Ich habe ein ganz gutes Händchen für Trends. Für Dinge, die ich sehe und WEIß, dass sie in der Zukunft funktionieren werden. Nur oft, so sagt es ja auch der Name “first mover” ist man die erste Person, die so was sieht/ macht/ versteht. Und das stößt oft auf Unbehagen bei anderen.
Nicht bei mir. Ich weiß mittlerweile SO GUT, dass ich mir in meiner Sichtweise und Intuition vertrauen kann.
Aber andere finden das oft einfach “zu viel". Oder komisch. Oder eben einfach zu früh.
Als ich mein Schreiben mit Yoga verbunden habe. Lange bevor Yoga groß war oder eine Plattform wie Substack ein Ding.
Ein Gespür für Kleidung und Modetrends, Bewegung und Gruppen. Themen, die ich besprechen will, die bald überall sind.
Dieses Sich-Zurücknehmen und Kleiner-Machen kommt auch daher - ich will die anderen mit meinem Gespür für Veränderung nicht nerven.
Mir ist das jetzt schon wieder passiert mit meinem neuen Membership, das ich an meinem Geburtstag, am 11. September, launche/ veröffentliche. Jemand hatte mich gefragt, was denn alles im Membership dabei ist - und ich habe gesagt: “Weißt du, es ist eigentlich alles, was ich jetzt schon mache… Nur alles zusammen.”
Danach dachte ich: What the fuck?
Ich dachte, ich hätte das eigentlich hinter mir gelassen. Aber nun - ab und zu taucht es wieder auf - diese Idee, ja nicht ZU VIEL Veränderung zu zeigen.
Dabei weiß ich, dass genau das Gegenteil der richtige Weg ist!! Denn:
Ich bin seit Donnerstag zurück von drei Wochen Griechenland. Seit langer Zeit, ohne Arbeit drei Wochen einfach nur Urlaub. Ich bin so happy und STOLZ, dass ich mir ein Business aufgebaut habe, in dem das möglich ist.
Aber, wenn ich ganz ehrlich bin, ist da auch eine Menge Bedauern in mir, DASS es so lange gedauert hat. Denn ich glaube, ein großer Teil davon hat ein bisschen länger gebraucht als nötig - weil ich mich immer wieder selber gestoppt habe. Zurück genommen habe. Ach, wen ich jetzt so ein großes Ding draus mache… geht ja auch kleiner.
Heute merke ich es sofort, wenn ich das mache (wie beim Gespräch über mein neues Membership), steuere dagegen und merke, wie viel Momentum es mir gibt, mit meiner Veränderung zu gehen. Mit der Welle - anstatt sie abzudämpfen.
Es bringt nämlich überhaupt nichts, sich selbst zurück zu nehmen.
Wenn ich andere coache, dann bringe ich ihnen bei, genau das nicht zu tun. Sondern BOLD + BRIGHT zu sein! Von den eigenen Angeboten zu erzählen (das muss man auch üben), zu schwärmen, genau zu erklären, warum die eigene Arbeit so wichtig ist!
Veröffentlichungen als Autorin:
WDR
RADIO BREMEN
FAS
Wie ich arbeite:
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Moderne Selfcare bedeutet hauptsächlich, nein zu sagen zu Dingen, die nicht deins sind. Nicht deine Aufgabe. nicht dein Ziel, nicht deine Richtung. Dir Zeit für dich zu nehmen. Um nämlich zu schauen: Wo willst du hin? Was sind deine Träume?
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Yoga, Slow Movements & Daily Rituals. Ich liebe tägliche Kundalini Yoga-Übungen, in denen du deine Vision/ Ziele einbauen kannst.
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Handwerkszeug, das dir bewusst macht, was unterbewusst für ein Programm in dir läuft. Journaling bringt uns Klarheit, Schreiben bringt uns (zurück) in die Kreativität.